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Auseinandersetzung mit Düngerichtlinie

Eine ausführliche und kritische Einschätzung der Düngerichtlinie von 2017 durch den BUND Naturschutz: Nachbesserungen sind dringend nötig!

https://www.bund-naturschutz.de/fileadmin/Bilder_und_Dokumente/Themen/Landwirtschaft/Ver%C3%B6ffentlichungen/BN-Aktuell-D%C3%BCngerecht-2018.pdf

Glyphosat in der Donau

Wasserversorger in Baden-Württemberg schlägt Alarm:

Die Stuttgarter Zeitung berichtet über Glyphosat-Funde in der Donau und in kleinen Zuflüssen der Donau. Besonders bei Langenau waren es 180 Nanogramm Glyphosat pro Liter bei einem Grenzwert von 100 Nanogramm. Es besteht auch die Sorge, dass in Karstgebieten diese Stoffe direkt ins Grundwasser gelangen. Allerdings hat die Landeswasserversorgung mit einer Aufbereitungsanlage vorgesorgt.

https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.pflanzenschutzmittel-in-baden-wuerttemberg-wasserversorger-schlaegt-alarm.15b7c9ee-04bc-4777-b3a6-85ee8e623c1f.html

 

Wasserhunger der Landwirtschaft

im Nordosten von Würzburg bei Bergtheim sind 61% der theoretischen Grundwasserneubildung vergeben, davon 75% für die Landwirtschaft zur Bewässerung ( Mainpost, 31.Mai 2017). Der Gemüseanbau dort mit Weißkraut und Blaukraut, mit Zucchini und Gurken arbeitet mit viel Bewässerung –  und das in einer Landschaft mit sehr geringen Niederschlägen. Jetzt heißt es „Das Wasserwirtschaftsamt schlägt Alarm“ – aber die Bauern betonen, dass sie nur soviel entnehmen, wie ihnen das Wasserwirtschaftsamt zugestanden hat. Das heißt also, dass bisher die Erlaubnisse zu großzügig erteilt wurden. Dabei hat der Bund Naturschutz Würzburg seit Jahren auf die Problematik hingewiesen.

Bewässerung muss sich an Klimawandel anpassen

Pressemitteilung des BUND Naturschutz:

Bei Würzburg sank die Grundwasserneubildung auf 40% des langjährigen Wertes. Trotzdem wird in der Landwirtschaft  immer mehr bewässert. Dazu der BN: Bewässerung muss sich an Klimawandel anpassen:

BUND Naturschutz-Wuerzburg-Bewässerung-5-2017

Wirkungsvolle Anzeigen bei Grundwassergefährdung

Wirkungsvolle Anzeigen bei Trinkwassergefährdung

Oftmals hat man das Gefühl, dass eine Behörde, die eine Anzeige wegen Gewässerverschmutzung entgegennimmt, diese Anzeige als lästig und als wahrscheinlich völlig unberechtigt empfindet. Wenn dann anschließend auch nichts Sichtbares geschieht, kann sich schon Resignation einstellen. Ich denke aber, es gibt einen Weg, bei Gefahr der Gewässerverschmutzung die Bedenken wirkungsvoller anzubringen:

Bei der Wasserschutzpolizei in Schweinfurt. Offenbar ist es nicht nur ihre Aufgabe, auf dem Main nach dem Rechten zu schauen, sondern sie nimmt sich auch den Vergehen in den Landkreisen Haßberge, Rhön-Grabfeld, Schweinfurt Stadt und Land und Bad Kissingen an. Ich habe das an folgenden Vorkommnissen erfahren:

  1. Eine Firma verbuddelte Eisenbahnschwellen (wegen Teergehalt als Sondermüll zu betrachten) in der firmeneigenen Sandgrube. Ein Foto und Info an die WSP brachten einen Prozess ins Rollen (mit Strafe).
  2. Eine holländische Firma entsorgte bei Schwanhausen bei Sulzdorf a. d. Lederhecke auf einem Feld einen Haufen Hühnermist mit Duldung und Wissen des Eigentümers. Der Mist lag aber auf dem blanken Acker, d.h. ohne Versickerungsschutz. Nach Anzeige bei der WSP musste der Landwirt den Mist in kürzester Frist auf einen Betonboden umladen.
  3. Bei Aub im Grabfeld hatte man beobachtet, dass Material von einer abgefrästen Strassendecke nahe einem Landschaftssee abgelagert und dann mit Erde abgedeckt wurde. Eine Nachfrage bei der Stadt Bad Königshofen als Eigentümer des Grundstückes ergab keine klaren Angaben, auch das Wasserwirtschaftsamt Bad Kissingen berief sich nur auf Aussagen der Stadt Bad Königshofen. Nach einem Jahr Schriftverkehr teilte die BN–Kreisgruppe den Sachverhalt der WSP Schweinfurt mit unter dem Verdacht, dass wassergefährdende Stoffe abgelagert sein könnten. Nun wurde die Sache gründlich gemacht: es wurde die „Miete“ angegraben an mehreren Stellen und die gefundenen Brocken der Strassendecke beprobt, (die WSP kann einen Schnelltest vor Ort machen). Die Proben führten nicht zu einer Beanstandung.

Diese 3 Beispiele sollen zeigen, dass wir notfalls mit Hilfe der WSP in Schweinfurt eine Möglichkeit haben, bei Wassergefährdung wirkungsvoll vorzugehen.

1.5.2017

Karl-Heinz Claaßen

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