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Fernwasser

Warum sollen wir uns mit den Landwirten wegen Nitrat und Pestiziden herumärgern? Die Bohrung neuer Brunnen ist nicht immer erfolgreich. Und Baugebiete bringen doch mehr ein als Wasserschutzgebiete.

Mit dieser bequemen Haltung verschiebt man die Verantwortung für ein grundlegendes Lebensmittel, für unsere Lebensgrundlage, auf andere in der Ferne statt eine wesentliche Ressource vor der eigenen Haustüre zu erhalten. Die Brunnen der Fernwasserversorger haben ebenfalls große Wasserschutzgebiete nötig und schränken dort die Bevölkerung ein. Eine zu große Wasserentnahme in einem beschränkten Gebiet kann dort zur Absenkung des Grundwasserspiegels, zur Schädigung der Ökologie, aber auch der Bewohner führen. So müssen Anwohner etwa mit dem Trockenfallen von Hausbrunnen rechnen. Oberflächenwasser aus Talsperren ist schlecht gegen Verschmutzungen geschützt und muss aufbereitet werden.

Sie wollen sich informieren, wo bei Ihnen in der Gemeinde oder in Nachbargemeinden das Trinkwasser herkommt? Die Landratsämter bieten im Internet meist einen Überblick über die Versorgungsstruktur in ihrem Landkreis.

Artikel rund um das Thema:

Sanierung oder Vollanschluss an FWO

Publiziert am: 28. Juni 2017 von IKT-Admin

In Untersteinach/ Kreis Kulmbach verlangen die Freien Wähler/Wählergemeinschaft Untersteinach (WGU) genauere Informationen zur zukünftigen Trinkwasserversorgung.  Es geht um die Frage Sanierung oder Vollanschluss an die Fernwasserversorgung Oberfranken (FWO). Dabei handelt es sich in Untersteinach um eine kommunale Trinkwasserversorgung mit genehmigten Schutzgebiet und einer Entnahmegenehmigung bis 2042! Nicht die Deckung des Wasserbedarfs ist das Problem, sondern […]

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Typische Probleme beim Fernwasser

Publiziert am: 7. Januar 2017 von IKT-Admin

„Erhitzte Gemüter um kühle Brunnen“ (Mainpost,7.1.2017) über die Fernwasserversorgung Mittelmain (FWM): „Die FWM steht vor einem gewaltigen Investitionsstau und befindet sich zudem im Clinch mit zwei Bürgerinitiativen um die Ausweisung von Schutzzonen und die Zukunft einer nie benutzten Brunnenanlage.“ Die FWM benötigt bei Rodenbach bei Lohr ein größeres Wasserschutzgebiet mit strengeren Auflagen – die Landwirte […]

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Publiziert am: 12. Oktober 2013 von Brigitte Muth-von Hinten