Flächendeckender Grundwasserschutz: Spektakuläre Verschmutzungen des Grundwassers stammen meist aus industriellen Anlagen, z.B. aus grob fahrlässigem Umgang mit Treibstoff und Maschinenreinigungsmitteln auf militärischen Flughäfen (z.B. Giebelstadt). Daneben gibt es geologisch bedingte Belastungen, etwa mit Arsen oder Uran. Aber in der Fläche wird die Qualität des Grundwassers vor allem durch die moderne Agrarwirtschaft bedroht, durch übermäßige Düngung und durch die Behandlung mit Pestiziden.
Wasserschutz
Artikel rund um das Thema:
Neuer IKT-Info-Dienst 2026
Hier finden Sie aktuelle Artikel zum Grundwasser als unserer Lebensgrundlage, zur Überdüngung mit Nitrat und dem Urteil zur Düngeverordnung, zur Verseuchung mit PFC in Katterbach und sinkenden Grundwasserspiegeln, am Ellenbachgraben wie an den Brunnen der Magnus-Gruppe. Auch Hinweise zur Sanitärwende. IKT-Info-Dienst-2026-Nr-66
Kritik am geplanten Düngegesetz (DüngG)
Mehrere Umweltverbände, BUND, Greenpeace und Deutsche Umwelthilfe (DUH) sehen die geplanten Änderungen des Düngegesetzes (DüngG) sehr kritisch. Eine kritische Stellungnahme der IKT zur Nitratproblematik finden demnächst Sie im neuen IKT-Info-Dienst. Diese Änderungen würden eine eindeutige Verschlechterung des gesetzlichen Gewässerschutzes und des Grundwasserschutzes bedeuten. Mit der Streichung der Stoffstrombilanz für die eingesetzten Düngemittel entfiele die Datengrundlage. […]